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"Irene": Vom Tropensturm zum bedrohlichen Hurrikan

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Irene: Vom kleinen Tropensturm zum bedrohlichen Hurrikan

26.08.2011, 13:57 Uhr

Samstag, 20.08.:

Der Tropensturm "Irene" entsteht in der östlichen Karibik über den kleinen Antillen. Der Sturm entwickelt in seinem Zentrum Windgeschwindigkeiten von 85 Kilometern in der Stunde. In der Nacht zum Sonntag überquert er die Leeward-Inseln.

Montag, 22.08.:

"Irene" erreicht Puerto Rico. Hier werden rund 800.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Rund 770 Menschen werden nach Angaben der Behörden des US-Außengebiets obdachlos.

Eine Frau kommt ums Leben, als ihr Auto von einer Brücke in einen über die Ufer getretenen Fluss gerät.

Dienstag, 23.08.:

In der Nacht zum Dienstag tobt "Irene" in nordwestlicher Richtung an der Nordküste der Dominikanischen Republik entlang auf die Turks- und Caicosinseln und die Bahamas zu.

Dort wird Hurrikanalarm ausgerufen. Mit Windgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern im Zentrum wird "Irene" als Hurrikan der Kategorie 2 eingestuft.

Mittwoch, 24.08.:

Das nationale Hurrikanzentrum in Miami stuft "Irene" zum Hurrikan der Kategorie 3 ein. Er erreicht mittlerweile Windgeschwindigkeiten von fast 185 Stundenkilometer.

Der Hurrikan fordert in der Dominikanischen Republik mindestens drei Menschenleben. Fast 38.000 Bewohner müssen ihre Häuser verlassen und Schutz in Schulen und Kirchen suchen.

Donnerstag, 25.08.:

In der Nacht zum Donnerstag fegt "Irene" mit bis zu 185 Stundenkilometer über die Bahamas hinweg. Auf den südlichen Inseln Acklins und Crooked werden mindestens zwei Siedlungen verwüstet. Der Hurrikan fegt drei komplette Häuser weg, entwurzelt Bäume und deckt Dächer ab.

In den USA bereiten sich die Menschen auf "Irenes" Ankunft vor. Es wird erwartet, dass die Staaten Florida, Georgia und South Carolina verschont bleiben, und der Hurrikan am Wochenende weiter nördlich auf die Ostküste treffen wird.

Freitag, 26.08.:

An der vor North Carolina gelegenen Inselkette Outer Banks sind erste Vorboten des Hurrikans, bis zu drei Meter hohe Wellen, zu erkennen. An der US-Ostküste bringen sich tausende Menschen in Sicherheit.

Behörden von North Carolina bis New York erklären den Ausnahmezustand und fordern die Einwohner tiefer gelegener Regionen auf, sich in höher gelegene Gebiete zurückzuziehen. Präsident Obama verhängt für North Carolina den Notstand, mehr als 200.000 Menschen sind dort von Evakuierungen betroffen.

Düstere Prognose für das Wochenende

Am Sonntag werde "Irene" am östlichen Ende von Long Island in New York erwartet, so das nationale Hurrikan-Zentrum in Miami. Auf dem Weg nach Long Island könnte er möglicherweise Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 Kilometern erreichen und damit zum Sturm der zweithöchsten Kategorie 4 hochgestuft werden.


Quelle: dpa , dapd , AFP

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