29.08.2010, 11:03 Uhr
Das Aufräumen hat begonnen: Anwohner in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) entsorgen ihre vom Hochwasser beschädigten Möbel. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben Helfer nach den heftigen Unwettern und Überschwemmungen begonnen, das Chaos zu beseitigen. "Das große Aufräumen hat begonnen", sagte ein Polizeisprecher. Die Lage in den überfluteten Gebieten im Münsterland, im Emsland und im Osnabrücker Raum entspannte sich weitgehend. Die Schäden gehen in die Millionen, genaue Schätzungen wagt aber bisher niemand. In Nordhorn herrschte dagegen am Sonntag weiter Anspannung.
In Nordhorn an der Grenze zu den Niederlanden war für die Rettungskräfte noch kein Aufatmen in Sicht. "Von Entspannung kann man hier noch nicht reden", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Pegelstände in der Grafschaft Bentheim und in Nordhorn blieben konstant hoch.
Teile der Nordhorner Innenstadt waren noch immer überflutet, viele Keller und Wohnräume standen weiterhin unter Wasser. Die Feuerwehr und etwa 100 Soldaten der Bundeswehr versuchten mit Sandsäcken die Gebäude zu schützen.
In Osnabrück im nordwestlichen Niedersachsen hat sich die Lage habe sich dagegen weiter entspannt, sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen. Am Samstagabend hoben die Behörden den Katastrophenalarm auf.
Die Situation an einem Umspannwerk, das von den Wassermassen bedroht war, sei unter Kontrolle. Nach wie vor sind in der Region hunderte Helfer im Einsatz, um Häuser leerzupumpen.
Auch mehrere Straßen sind nach wie vor wegen Erdrutschen und Unterspülungen gesperrt. Am Freitag war in Osnabrück auch die Hilfe der Bundeswehr angefordert worden. Die Pegelstände der Flüsse sinken aber inzwischen immer weiter.
Im nordrhein-westfälischen Arhaus ist ebenfalls wieder Ruhe eingekehrt: "Das Wasser ist zurückgegangen, die Feuerwehr nicht mehr im Einsatz", sagte am Sonntagmorgen ein Sprecher der Feuerwehr. Die westfälische Stadt war besonders schlimm von den Regenfällen betroffen.
Teile der Fußgängerzone standen unter Wasser. Ein Krankenhaus und ein Großmarkt wurden mit Erdwällen und Sandsäcken vor den Wassermassen geschützt. In einigen Straßen stand das Wasser bis zu einen Meter hoch.
Auch in Gronau, wo die Feuerwehr am Samstag noch gegen die Wassermassen ankämpfte, hat sich die Situation normalisiert. "Das Wasser geht zurück. Jetzt geht es daran, die vollgelaufenen Keller leerzupumpen", sagte ein Feuerwehrsprecher.
Die Aufräumarbeiten werden nach Einschätzung der Helfer wohl das ganze Wochenende dauern. "Vielerorts müssen noch Keller leergepumpt, Dämme gesichert und Straßen gesäubert werden", sagte der Sprecher der Bezirksregierung Münster.
Regentief "Cathleen" hatte von Donnerstag an in vielen Teilen Deutschlands für Chaos gesorgt. Das Unwetter bescherte Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Regenrekorde. Laut dem Wetterdienst Meteomedia fiel in Osnabrück innerhalb eines Tages vier Mal so viel Regen wie sonst im ganzen Monat. Im Münsterland drei Mal so viel.
Quelle: dpa
MWK schrieb:
am 29. August 2010 um 20:08:48
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Millionenschäden nach Unwettern erwartet
Glaubt denn einer von Euch zu Recht aufgebrachten Bürgern, daß Eure Klagen Merkel & Co. auch nur
im geringsten interessieren? Eure Nöte gehen den Politikern doch total am Allerwertesten vorbei, das ist doch keine neue Erkenntnis. Hauptsache ist ja auch, daß mit Steuergelder Banken, die durch eigene Schuld hohe Verluste gemacht haben, wieder auf die Füße geholfen wird; der Bürger soll gefälligst zahlen und nicht fordern... wo sind wir denn. Unsere Volksvertreter sind nur noch zum Erbrechen.
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Rentner schrieb:
am 29. August 2010 um 13:13:08
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Hochwasser in Deutschland
Wer hilft den deutschen Bürgern nun ??? Wir geben Geld nach Griechenland, Afghanistan usw. - doch wer hilft nun
den
deutschen Steuerzahlern ? Die Regierung hat nur sooooo viel " T r ö s t e n d e Worte " ! Geld fließt in andere Länder !
Die Politik interessiert sich für den Steuerzahler .... n i c h t mehr, die Hauptsache die Steuern werden gezahlt. Ist schon Hohn am Bürger, wenn Politiker nur für/mit Lobbysten Politik machen und sich dann noch als toll bezeichnen.
Armes Deutschland
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Hans schrieb:
am 29. August 2010 um 12:39:58
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Hochwasser in Deutschland
Armes dummes Deutschland !!!!!!!!!!!!! In OST&WEST in unserem lande haben viele Menschen ihre Existens und ihr Hab
und Gut durch Hochwasser verloren.Frau Merkel und Herr Bundespräsident...........wo bleibt den die Hilfe für unsere eigene Leute in Deutschland.Wir sind nur noch da für andere zu bezahlen.Menschen in Deutschland wehrt euch endlich,und geht auf die Straßen...............So kann und darf es in unserem Land nicht mehr weiter gehen.Diese Politik muß abgewählt werden........
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