12.01.2012, 13:33 Uhr
Zyklon "Heidi" ist am Donnerstag mit Sturmböen und heftigen Regenfällen über die Westküste Australiens gezogen. Einer der größten Eisenerz-Terminals der Welt in Port Hedland war vorsichtshalber geschlossen worden, doch blieben größere Schäden an den Hafeneinrichtungen nach ersten Berichten aus.
In der Stadt stürzten Bäume und Strommasten um. 7000 Haushalte hatten zeitweise keinen Strom, zahlreiche Straßen und Gärten waren überschwemmt. An der Küste rund 1600 Kilometer nördlich von Perth werden im Jahr vier bis fünf Zyklone verzeichnet.
Der Katastrophenschutz hatte die Menschen am frühen Morgen mit deutlichen Warnungen aufgeschreckt. "Dies ist eine Bedrohung für Leib und Leben", teilte die Behörde mit. Der Sturm peitschte mit Spitzenböen von rund 150 Kilometern in der Stunde über die Bergwerksregion.
"Heidi" ist ein Zyklon der Kategorie 2. Die Stürme werden je nach Heftigkeit auf einer Skala von 1 bis 5 eingeordnet.
Quelle: dpa
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