14.02.2012, 08:12 Uhr | Meteomedia AG
Auf dem Nordatlantik befindet sich derzeit ein kräftiges und stabiles Hochdruckgebiet, das sich vorerst kaum verlagert. Von Nordeuropa greifen nun Tiefausläufer auf ganz Deutschland über, die nahezu verbreitet Niederschläge bringen. Auch der Süden Deutschlands gelangt somit in eine nordwestliche Strömung, mit der feuchte Meeresluft zu uns transportiert wird. Der Frost schwächt sich deutlich ab und im Nordwesten werden bereits leichte Plusgrade erreicht.
Im Nordwesten klingen Regen und Schneeregen mit örtlicher Glatteisbildung meist noch in den Morgenstunden ab und tagsüber ist es über weite Strecken mit einzelnen Auflockerungen, bevor am Abend neuer Regen aufkommt. Im Süden kann es immer wieder leicht schneien, während in der Mitte der Schneefall in tiefen Lagen in Regen übergehen kann. Im Osten bleibt es meist trocken und gebietsweise setzt sich die Sonne durch.
Im Alpenvorland gibt es leichten Dauerfrost mit Höchstwerten zwischen -3 und 0 Grad. In Ostfriesland und im Emsland werden es bis zu 5 Grad plus. Der Wind weht meist schwach aus Südwest bis West, im Nordwesten lebhafter aus Nordwest, an der Nordsee teils frisch. Abends und in der Nacht nimmt der Wind zu.
In der Nacht breiten sich im Norden und Westen Regen und Schneeregen aus, von der Mitte bis zum Oberrhein kann unterhalb von 500 Metern aus Schneefall Regen werden und stellenweise besteht Glatteisgefahr. Im Süden kommt vor allem in der zweiten Nachthälfte kräftiger Schneefall auf. Im Norden heitert es ausgangs der Nacht auf. Die Temperaturen gehen auf 3 Grad in Ostfriesland, 0 Grad in Berlin und auf -2 bis -7 Grad südlich der Donau zurück. Der Wind aus West bis Nordwest lebt immer mehr auf und an den Küsten sowie auf den Höhen der Mittelgebirge gibt es einzelne Sturmböen.
Am Mittwoch zieht im Süden kräftiger Schneefall in den Schwarzwald und ins Alpenvorland. Im Westen regnet es am Vormittag noch und vom Sauerland bis ins Erzgebirge lockert oder heitert es nach anfänglichen Schneeschauer auf. Im Norden gibt es vor allem von Schleswig-Holstein bis in die Altmark und in die Prignitz viel Sonnenschein, im Nordwesten kommt es zu vereinzelten Schauern. Der nordwestliche Wind lebt kräftig auf mit starken bis stürmischen Böen. In höheren Lagen der Mittelgebirge gibt es leichten Dauerfrost, am Alpenrand erreichen die Temperaturen um 0 Grad und am Rhein und an der Ems bis zu 6 Grad.
Donnerstag über die Alpen abziehende Schneeschauer, im Osten meist trocken mit Auflockerungen und im Westen und Nordwesten neuer leichter Regen. -2 Grad im Vogtland und um 6 Grad in Nähe zu den Niederlanden. In den nächsten beiden Tagen milder, im Süden meist trocken mit etwas Sonne, sonst zeitweise Regen. Freitag um 2 Grad an der Donau und bis 8 Grad am Niederrhein, Samstag noch etwas milder. Sonntag bei etwas zurückgehende Temperaturen wechselhaft, südlich der Donau meist trocken.
Quelle: meteomedia ag
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