22.05.2012, 08:08 Uhr | Meteomedia AG
Ein Tief mit Zentrum über dem Balkan bestimmt unser Wetter. Dabei strömt zwar einerseits sehr warme, andererseits aber auch immer wieder feuchte und damit gewitterträchtige Subtropikluft nach Deutschland.
Am Vormittag scheint in der Mitte und im Norden meist die Sonne; im Süden sind die Wolken zwar schon zahlreicher, aber auch dort ist es zunächst weitgehend trocken, höchstens in Südbaden sind einzelne Schauer möglich. Nachmittags bilden sich vor allem von Brandenburg und Berlin bis zu den Alpen teils heftige Gewitter, örtlich können Sturmböen, Hagel und Starkregen dabei sein. Im Norden und Westen bleibt es bei nur vereinzelten Gewittern dagegen meist sonnig. In Alpennähe werden 18 bis 23, sonst mit Ausnahme der Regionen mit Seewind 24 bis 31 Grad erreicht. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Nordost, in Gewittern drohen allerdings Sturmböen.
In der Nacht fallen die meisten Gewitter und Schauer wieder in sich zusammen, verbreitet wird es nur leicht bewölkt oder klar, lediglich an den Alpen fällt teils kräftiger und länger anhaltender Regen. Es bleibt mild bei Tiefstwerten zwischen 18 Grad im Ruhrgebiet und zehn Grad an den Alpen. Der Wind weht abgesehen von vereinzelten Gewitterböen schwach aus unterschiedlichen Richtungen, an der Küste auch mäßig aus nordöstlicher Richtung.
Am Mittwoch fällt südlich der Donau bei vielen Wolken zeitweise Regen, sonst ist es zunächst recht sonnig. Im Laufe des Tages bilden sich aber von Südbaden bis nach Nordrhein-Westfalen häufig Regengüsse sowie Gewitter. In den anderen Regionen nimmt das Gewitterrisiko dagegen ab, da aus Nordosten trockenere und kühlere Luft einströmt. An der Küste sowie im Alpenvorland werden 17 bis 22, sonst erneut sommerlich-warme und im Westen auch sehr schwüle 24 bis 30 Grad erreicht. Der Wind weht abgesehen von Gewitterböen schwach bis mäßig, nur an der Küste frisch mit stürmischen Böen aus Ost bis Nordost.
Am Donnerstag ist es oft sonnig, nur im äußersten Südwesten noch gewittrig. Die Höchstwerte erreichen 24 bis 28 Grad im Südwesten und nur noch 17 bis 23 Grad im Nordosten. Am Freitag ist es freundlich bis sonnig und weitgehend trocken, aber recht kühl bei 16 bis 23, am Oberrhein noch bis 26 Grad. Am Samstag ist es im Westen sowie an der Küste meist sonnig, sonst steigt erneut das Schauer- und Gewitterrisiko an. Es wird kühl bei 14 bis 22 Grad.
Quelle: meteomedia ag
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