21.10.2010, 09:25 Uhr
Startversuche bei Breckerfeld in Nordrhein-Westfalen: Am Wochenende nimmt der Wind ab und die Sonne kommt raus (Quelle: dapd)
Heute beginnt eine tolle Serie von goldenen Oktobertagen mit stundenlangem Sonnenschein. Das bedeutet am Wochenende bestes Ausflugswetter für alle! Warm wird es allerdings nicht mehr: "Dafür ist es in diesem Jahr zu spät", sagte Rainer Buchhop vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. "Vor allem am Vormittag muss man sich noch richtig einmummeln", so der Meteorologe.
Bereits heute ziehen sich die letzten Wolken in den äußersten Norden zurück, und es wird zunehmend sonnig. In der Mitte und im Süden startet der Tag vielerorts mit Nebel oder Hochnebel. "Spätestens am Mittag hat sich der aber verzogen", versprach Buchhop. Die Höchsttemperaturen kommen landesweit kaum über die Zehn-Grad-Marke hinaus. Nur im Südwesten sind am Nachmittag mal bis zu zwölf Grad drin.
Nachts kühlt es bei sternenklarem Himmel kräftig ab. Bodenfrost ist verbreitet ein Thema, vielerorts aber auch schon Luftfrost. Nur an den Küsten und auf den Inseln können empfindliche Pflanzen noch draußen übernachten.
Tagsüber scheint die Sonne an beiden Wochenendtagen ungehindert. "Zudem wird die Luft immer trockener, so dass auch die Nebelneigung abnimmt", erklärte Buchhop. In den Bergen besteht dann wunderbare Fernsicht.
Das Nachsehen hat voraussichtlich wie schon am letzten Wochenende die Bodenseeregion: Dort drohen Nebel oder Hochnebel länger den Blick auf die Sonne zu versperren.
Die Temperaturen machen jetzt jeden Tag einen kleinen Schritt nach oben: Am Samstag pendeln die Werte schon zwischen acht und 13 Grad, am Sonntag erwärmt die Sonne die Luft auf neun bis 14 Grad. Im Südwesten klettert das Quecksilber sogar bis auf 16 Grad.
Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt das Hoch über Osteuropa stabil und sorgt für schönsten Sonnenschein. Nördlich der Mittelgebirge und im Alpenvorland lässt leichter Föhn die Temperaturen weiter steigen. "18 Grad in München und dem Münsterland sind durchaus möglich", so Buchhop.
Die ersten Vorboten eines erneuten Wetterwechsels erreichen am Dienstagabend den äußersten Westen. "Von der Eifel bis in den Schwarzwald könnten die ersten Tropfen runterkommen", sagte Buchhop.
Am Mittwoch zieht die Front weiter in Richtung der Mitte Deutschlands. "Wir müssen abwarten, wie weit die dann vorankommt", so der Wetterexperte. Doch bleibt die Osthälfte wohl noch bis Donnerstag von Regen verschont.
Quelle: wetter.info, rf
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