07.09.2011, 15:47 Uhr
Die Menschen aus dem Dürregebiet fliehen nach Kenia (Foto: dpa)
Die Lage am von Dürre geplagten am Horn von Afrika könnte sich etwas entspannen: Die Langzeitprognose sagt für Teile der Region eine Regenzeit mit normalen bis überdurchschnittlichen Niederschlägen voraus. Das teilte die World Meteorological Organization (WMO) im Anschluss an das Klimaforum für das Horn von Afrika in Entebbe (Uganda) mit.
Im südlichen Somalia, Ost-und Zentralkenia sowie im nordöstlichen Tansania wird in den nächsten Monaten nach der Prognose überdurchschnittlich oder zumindest durchschnittlich viel Regen fallen. Das gleiche gilt für das nördliche Burundi, Ruanda, Süd- und Zentraluganda, den Südsudan, West-, Zentral- und Nordäthiopien, Dschibuti und den Südosten von Eritrea.
Für andere Gebiete in Ostafrika erwarten die Meteorologen dagegen weiterhin trockene Bedingungen. Dazu gehört der größte Teil des Sudan, Eritrea und das nördliche Äthiopien.
Der Wandel der Wetterbedingungen hängt unter anderem mit dem Klimaphänomen "La Niña" zusammen. Dieses tritt auf, wenn das Oberflächenwasser im Zentral- und Ostpazifik ungewöhnlich kühl ist und beeinflusst das Wetter in vielen Teilen der Erde. So hatten die "La Niña"-Bedingungen seit Ende 2010 zu der ungewöhnlichen Trockenheit geführt. Mittlerweile ist das Phänomen jedoch abgeklungen, und die Klimabedingungen haben sich dem langjährigen Mittel wieder angenähert.
In Ostafrika gibt es im Jahr zwei Regenzeiten. Die erste dauert von März bis Mai, die zweite von September bis Dezember.
Quelle: wetter.info, mj
Kritiker schrieb:
am 7. September 2011 um 22:05:46
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Regen beschlossen
Haben die Regierungen jetzt beschlossen, dass es regnet? Was würden die afrikanischen Länder eigentlich davon halten,
eine Wasserpipeline quer durch die Gebiete zu bauen. Irgendwo wird es schon genügend große Quellen für die Wasserlieferung geben. Oder können sich dort die Regierungen nur gegenseitig die Rübe einhauen und mehr nicht? Wenn wir Europäer eine Öl- oder Gaspipeline brauchen, dann wird sie einfach gebaut. Warum geht das in den trockenen Ländern nicht mit einer Wasserpipeline?
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Ernst schrieb:
am 7. September 2011 um 18:52:17
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Hunger
ja, klingt gut, wichtig ist aber für die Zukunft die Überbevölkerung einzudämmen, so dass die Länder auch selbst die Menschen ernähren können.
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