Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wetter >

Höhepunkt der Kältewelle: Ukraine steht das Schlimmste noch bevor

...

Ukraine steht das Schlimmste noch bevor

09.02.2012, 15:28 Uhr | Von Nina Jeglinski

Ukraine schreitet auf Höhepunkt der Kältewelle zu (Quelle: dapd)

Ukraine schreitet auf Höhepunkt der Kältewelle zu (Quelle: dapd)

Hunderte Tote, kein Strom, Unterrichtsausfälle, eingeschneite Dörfer und jetzt auch noch ein Sturmtief - die Kältewelle in der Ukraine soll am Freitag einen neuen Höhepunkt erreichen. Auf der Halbinsel Krim tobt ein Sturm, 65.000 Menschen sitzen ohne Strom und Heizung in ihren Wohnungen und Häusern.

Kältewelle: Frost in Deutschland
6 Bilder von 22

In insgesamt 23 Städten ist die Versorgung zusammengebrochen. Die Menschen frieren, denn draußen herrschen minus 15 Grad. Die Strandpromenade des Urlaubsortes Aluschta ist komplett vereist. Auch aus anderen Landesteilen wurden Stromausfälle gemeldet. In Donezk sind 191 Hochhäuser ohne Strom und Warmwasser, berichtet die Zeitung "Segodna".

Energie wird knapp

Die Folgen der seit mehr als einer Woche andauernden Rekordkälte sind im ganzen Land spürbar. Im Westen fällt seit Tagen der Unterricht aus. Die Kinder sollen voraussichtlich erst am 13. Februar wieder in die Schule kommen. "Bei minus 20 Grad sollte man nicht länger als eine Stunde draußen bleiben", schreibt die "Segodna". Die Energieversorger gehen an ihre Kapazitäten und darüber hinaus. In vielen Schulen wurde die Wärme gekappt, weil man die Energie anderswo dringender braucht.

Urlaubssperre in Versorgungsbetrieben

In der Hauptstadt Kiew wurde den Mitarbeitern der Versorgungsbetriebe eine Urlaubssperre erteilt, nur in Ausnahmefällen dürfen sie die Stadt verlassen. Kleinere Havarien gibt es in jedem Stadtteil, sollte es zu einem größeren Zusammenbruch kommen, will man schnell reagieren können.

Am Sonntag meldete eines der größeren Krankenhäuser Stromausfall. Innerhalb weniger Stunden fiel die Temperatur in den Zimmern der Patienten auf zehn Grad. Mittlerweile konnte die Versorgung aber wieder in Gang gesetzt werden.

Das Gesundheits- und das Katastrophenministerium rufen vor allem die Bevölkerung in ländlichen Gebieten dazu auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. "Trinken Sie keinen Alkohol und machen danach einen Spaziergang", sagte Viktor Baloga, Minister für Katastrophenschutz auf einer Pressekonferenz in Kiew.

Offiziell 131 Kältetote

Mittlerweile wurde die Zahl der Todesopfer leicht nach unten korrigiert. "Anstatt der 135 Kältetoten haben wir offiziell 131 Menschen verloren", teilte das Gesundheitsministerium auf seiner Website mit. Allerdings würden derzeit fast 2500 Personen mit Erfrierungen in Krankenhäusern behandelt.

Landesweit haben die Behörden 3600 Unterkünfte für Obdachlose aufgestellt. 40.000 Menschen habe die Polizei von der Straße geholt, hieß es. Wie viele der rund 300.000 Menschen, die in der Ukraine ohne festen Wohnsitz leben sollen, in Gefahr sind, kann keiner sagen.

Kraftwerkdämme drohen zu brechen

Das Schlimmste steht den Ukrainern vielleicht noch bevor: In Kiew drohen die Dämme eines großen Wasserkraftwerkes zu brechen. Der Dnepr ist zugefroren, und meterhohe Eisschollen drücken gegen die Wände des Kraftwerks. Die Stadt hat nun damit begonnen, Teile des Eises zu sprengen. An anderen Stellen werden Eisblöcke heraus gesägt, um den Druck von dem Gebäude zu nehmen.

Ministerpräsident Nikolai Asarow sagte am Mittwoch in Kiew: "Der schlimmste Tag wird der kommende Freitag". Dann drohen Rekordwerte von minus 25 Grad.


Quelle: dapd

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Höhepunkt der Kältewelle: Ukraine steht das Schlimmste noch bevor" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Höhepunkt der Kältewelle: Ukraine steht das Schlimmste noch bevor" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (3)

zum Forum

Thema: "Höhepunkt der Kältewelle: Ukraine steht das Schlimmste noch bevor"

Eisbär schrieb: am 13. Februar 2012 um 10:54:33
(3) (0) Winter in der Ukraine
In den Jahren 1985-87 habe ich auch extreme Winter in der Ukraine erlebt.Habe dort wie viele andere Helden an der
Erdgastrasse gearbeitet.Ich zolle allen Menschen,die dort leben meine größte Hochachtung. Wenn ich das Theater mit dem Winter in Deutschland erlebe,bekomme ich immer einen dicken Hals.
mehr Kommentar melden

Ralf schrieb: am 10. Februar 2012 um 15:25:48
(3) (0) Kältewelle
In Irkusk am Baikalsee sind es 57 Grad minus. Da regt sich keiner auf, aber hier sind minus 20 Grad zuviel. Es soll sich so
mancher mal Gedanken über die Menschen dort machen als hier von sibierischer Kälte zu reden. Mir sind die Temperaturen hier lieber als dort.
mehr Kommentar melden

Nachdenkliche schrieb: am 10. Februar 2012 um 12:37:57
(5) (0) Eiseskälte,Stromausfall
und Schnee(un)massen - zusammen ein Inferno,das man sich nicht vorstellen kann.Da wird einem wieder mal vor Augen
geführt,wie ohnmächtig man der Gewalt der Natur ausgeliefert ist,wie klein man ist u. abhängig von d.Elektrizität.Im Haus ist doch sozussgen alles vom Strom abhängig-ohne ihn geht NICHTS!Wasserrohrbruch inklusive.Unvorstellbar.Diese armen Menschen.
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

THW Simulator 2012
THW Simulator 2012 (Quelle: rondomedia)

Fahrzeuge bergen, Brücken bauen und mehr. Jetzt kaufen

Badeurlaub in Kroatien ab 572,- €/P.
Last Minute bei t-online.de Reisen (Quelle: t-online.de)

1 Woche im 4-Sterne- Hotel mit AI und Flug.

Klima & Umwelt
Der globale Klimawandel
CO2-Emmissionen der Industrie tragen zur Erderwärmung bei. (Quelle: Reuters)

Die Folgen der Erderwärmung für Mensch und Tier. Klima-Special


Shopping

Einkaufswelt
Passform-Mode für Herren
Premium-Mode mit perfekter Passform - von RAPHAELA by BRAX

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special

Einkaufswelt
Grills und Gartenkamine
Grills & Gartenkamine von plus.de

Jetzt aus über 150 Marken-Grills den passenden auswählen!
bei plus.de

Einkaufswelt
Mode von Laura Kent
Neue Frühlings-Trends von Laura Kent - bei WENZ

Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ



Aus anderen Bereichen

FC-Bayern-Hasserin rudert zurück
Bayern-Hasserin Birgit Homburger lenkt ein (Quelle: dpa)

Homburger: "Emotionen durchgegangen." mehr

Explosionsgefahr bei Hertha BSC
Michael Preetz hat in Berlin zwei Abstiege erlebt. (Quelle: imago)

Medien: Manager Preetz soll weg. mehr

Prinzessin gähnt während der Taufe
Prinzessin Estelle in Stockholmer Schlosskirche getauft. (Quelle: dpa)

So lief Estelles erster großer Auftritt. mehr


Anzeigen

Anzeige
Video
Wetter-Studio

Sonne oder Regen - so wird das Wetter heute. zum Video

Anzeige
Richtig Heizen
Die Energiekosten gelten als der größte Preistreiber (Abb: Weishaupt)

Mit ein paar Tipps lässt sich einiges sparen. mehr

Wetter fürs iPhone
Wetter als App auf das iPhone holen (Foto: t-online.de)

Jetzt die neue App holen. zur App

Einkaufswelt
Unglaubliche Ersparnis
Tiefpreise: Patronen für Canon-Drucker bei druckerzubehoer.de

Bis zu 92% auf Patronen für Marken-
drucker. von druckerzubehoer.de

Anzeige
Urlaub in Madeira
Pauschalreisen bei t-online.de Reisen (Quelle: t-online.de)

1 Woche im 4*-Hotel mit AI, sowie Hin- und Rückflug ab 573,- Euro/P.

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige