03.09.2010, 14:10 Uhr
Im National Hurricane Center in Miami wird "Earl" genau beobachtet (Foto: AP)
US-Präsident Barack Obama hat wegen Hurrikan "Earl" Katastrophenalarm für den Bundesstaat North Carolina ausgerufen. Damit kann die nationale Krisenbehörde FEMA die Sicherheitsmaßnahmen koordinieren und den lokalen Behörden Hilfe anbieten. Auch in den US-Staaten Virginia und Maryland wurde der Notstand ausgerufen.
"Earl" wurde wieder auf Kategorie Vier hochgestuft - das ist die zweithöchste Stufe auf der Hurrikanskala. Er bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometern pro Stunde auf North Carolina zu. "Der gefährliche und große Hurrikan 'Earl' stellt eine Bedrohung für die mittlere Atlantikküste dar", hieß es in der Warnung des Hurrikan-Zentrums in Miami. Den Bundesstaaten North Carolina bis Maine im äußersten Norden drohen orkanartige Böen und Überschwemmungen, warnte das NHC.
Die vorgelagerten Inseln Hatteras und Ocracoke sowie der Bezirk Carteret im Süden sollen evakuiert werden. Davon sind rund 35.000 Menschen betroffen. Nach Medienberichten weigerten sich etliche Inselbewohner und auch Touristen, die Inseln zu verlassen. "Keiner meiner Nachbarn geht. Wir bleiben hier und reiten es aus", sagte ein Mann auf Ocracoke in einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNN. Mehrere Fluglinien kündigten Behinderungen an der Ostküste an.
Die Hurrikanwarnungen erstrecken sich von North Carolina bis nach Delaware und auf Teile von Massachusetts. New York und die anderen Neuenglandstaaten könnten mit schweren Regenfällen und heftigem Wind davonkommen, hieß es. New York City und die Insel Long Island werden die Auswirkungen von "Earl" am Freitag zu spüren bekommen, kündigte NHC-Direktor Bill Read vor Journalisten an. Ungewiss ist bisher noch, ob das Auge des Hurrikans das Festland treffen wird. Das wäre laut Read "das schlimmstmögliche Szenario".
Der Sturm fällt ausgerechnet an einem verlängerten Wochenende über den US-Osten her. Der nationale Feiertag "Labor Day" am Montag beendet offiziell die Sommersaison. Er wird von amerikanischen Familien traditionell zu einem Kurzurlaub am Meer genutzt.
Ein weiterer Sturm wurde zu einem Tropensturm heraufgestuft: "Gaston" wirbelt über dem Atlantik, rund 2570 Kilometer vor den karibischen Leeward Islands. Tropensturm "Fiona", der östlich der Karibik über dem Atlantik entstanden war, hat nach Angaben des US-Hurrikanzentrums auf das offene Meer abgedreht. Die Warnungen wurden aufgehoben.
Quelle: dpa
Wolfi 2^4311609-1 schrieb:
am 2. September 2010 um 19:27:58
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Hurrikan: US-Ostküste zittert vor "Earl" - Katastrophenalarm in North Carolina
Solche Tropenstürme, wenn es blöd läuft, können bei uns
als "außertropische Stürme" ankommen. Sie wandern an der Ostküste der USA hoch und nehmen einen Ostkurs ein. Sie sammeln Kraft über dem Atlantik und können in Süd und Mitteleuropa, besonderst an der Westküste, große Schäden anrichten. Tropenstürme bringen immer eine Riesenmenge an Niederschlag(Regen) mit.
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Wolfi 2^43112609-1 schrieb:
am 2. September 2010 um 18:57:57
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Hurrikan: US-Ostküste zittert vor "Earl" - Katastrophenalarm in North Carolina
Auf Google Earth kann man den Zyklon gut erkennen! Das könnte ziemlich schlimm werden, für die Ostküste der USA!
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US-Reisender schrieb:
am 2. September 2010 um 15:54:49
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Hurrican Earl
Ich hoffe, dass der Hurrican sich abschwächt! Die armen Menschen, die damit leben müssen! Es ist gut, dass die USA so ein
reiches Land sind und die Menschen nicht hungern oder dursten müssen, bzw. karnk werden, wie in Pakistan. Auch wenn so ein Hurrican nicht so schlimm ist, wie die Übberschwemmungen in P., für den, dens betrifft, ist es allemal schlimm!
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