30.12.2011, 10:11 Uhr
Wie hier auf einem Archivbild von der A45 im Sauerland droht auf höher gelegenen Autobahnen Straßenglätte durch starken Schneefall (Quelle: dapd)
In den letzten Stunden ist ein kräftiges Niederschlagsgebiet von Nordwesten hereingezogen und hat teils erhebliche Neuschneemengen in die Mittelgebirge gebracht. Derzeit schneit es besonders kräftig im Süden Deutschlands. "Winterliche Straßenverhältnisse bleiben dort noch den ganzen Tag ein Thema", sagte Stefan Laps von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info. Auch in den Mittelgebirgen oberhalb von etwa 400 Metern erwarten die Meteorologen den ganzen Tag noch teils kräftige Schneeschauer.
Im Raum Medebach in Nordrhein-Westfalen gab es zum Beispiel bis zum frühen Morgen 26 Zentimeter Neuschnee. "Gestern lagen da nur wenige weiße Flecken", so Laps. Auch im Schwarzwald, im Thüringer Wald, in den Voralpen, im Bayerischen Wald und Harz fielen zwischen 15 und 20 Zentimeter Schnee.
"In den zentralen und östlichen Mittelgebirgen und im gesamten Süden kommt noch einiges dazu", warnte der Meteorologe. Weitere fünf bis 15 Zentimeter Neuschnee sind bis morgen früh drin, am Alpenrand in höheren Lagen sogar 20 Zentimeter. Auch der Berufsverkehr am Nachmittag und am Silvestermorgen wird sich dort durch den Schnee kämpfen müssen.
Größere Verkehrsprobleme erwarten die Meteorologen vor allem auf höher gelegenen Autobahnen. "Die A45, die sogenannte Sauerlandlinie, und die A8 über die Schwäbische Alb liegen ja zum Teil oberhalb von 500 Metern. Da kann es auf dem Schnee schon gefährlich werden", sagte Thomas Sävert aus der Unwetterzentrale.
Im Flachland und in den tiefsten Flusstälern im Süden wird es dagegen kaum Schnee geben. Dafür aber teils kräftigen Regen. "Insgesamt beruhigt sich das Wetter in der Nordhälfte ab dem Nachmittag", sagte Laps.
Allerdings bringt eine neue Wetterfront bereits in der Nacht zum Samstag von Nordwesten neue Niederschläge. "Anfangs schneit es noch vom Sauerland bis in den Schwarzwald", sagte Sävert. Doch im Tagesverlauf wird es sehr mild, und der Schnee geht rasch in Regen über.
Bis zum Abend oder in der Silvesternacht hat sich die milde und regenreiche Luft nahezu im ganzen Land breit gemacht. Im Westen geht das Quecksilber vielerorts nicht unter die Zehn-Grad-Marke zurück. Alleine in der Nordost-Ecke Deutschlands kann sich bis Mitternacht noch kalte und trockene Luft halten. Dort herrscht örtlich sogar Frost.
Wegen des recht frischen Winds wird man mehr von Silvesterfeuerwerk mitbekommen als noch im letzten Jahr - als wegen Nebels die Sicht zum Teil bei zehn Metern lag. Doch ganz ungetrübt fällt der Blick auf die Knallerei nicht aus: "Diesig ist es auch in diesem Jahr", so Sävert. Aus der Ferne wird man wohl nur diffuse Lichtblitze erkennen können.
Das Wetter im neuen Jahr passt ganz gut zu der Katerstimmung nach einer langen Partynacht: Es dominiert weiter feucht-milde Luft im Land, und von der Sonne ist fast nichts zu sehen, "richtig unangenehmes Wetter", sagte Sävert.
Die Schneefallgrenze zieht sich in die höchsten Gipfellagen zurück, und Tauwetter macht alle Wintersporthoffnungen in den Mittelgebirgen zunichte.
Allein auf dem Brockengipfel und in den höchsten Lagen von Erzgebirge und Bayerischem Wald wird man noch Skier unterschnallen können. "Im Westen kann man das aber vergessen", sagte Meteorologe Oliver Klein.
Quelle: wetter.info, rf
Schneemann schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 18:06:58
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Eiskristalle verursachen nur Unfälle.
Schneeflöckchen, Weissröckchen......wann kommst DU geschneit??? Also Frau HOLLE, lassen Sie dat
Schütteln man sein. Das letzte Jahr hatte SCHNEE für 10 Jahre und die vielen Knochenbrüche in Ermangelung von Salz und Granulat wirken noch HEUTE schmerzhaft nach.
Ausserdem fangen unsere MEISEN schon an, Nistgelegenheiten auszubaldofern. Selbst die IGEL halten es im LAUBHAUFEN nicht mehr aus und ab NEUJAHR hol ich die BADEHOSE raus. So isses.
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Johann schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 17:29:54
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Wärme Willkommen
Die Schneeglöckchen stecken momentan fest. Aber mit der Wärme werden sie bald aufblühen.
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G.M. schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 17:23:28
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1. Januar 1877 ware es 16,5°C! Gab es da schön Geländewagen?
Die Natur gleich immer alles aus!Schon vergessen wir hatten 3 sehr harte
Winter und nun ist er eben nicht so hart!WO waren den die Klimawandellügner,als im Winter 2009/2010 u. 2010/11 unmengen an Schnee fielen und im Flachland bis -20°C waren?Da hat man nichts gehört von den Klimawandellügnern!Der Klimawandel ist ganz normal,natürlich u. tritt zyklisch auf!Aber das kann man Euch 100x erzählen,Ihr wollte es nicht begreifen!Warum auch mal informieren?RTL ist doch viel "besser"!
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