07.02.2012, 11:12 Uhr
Die Dauerkälte in Deutschland macht der Schifffahrt immer mehr zu schaffen. Auf vielen Flüssen hat sich gefährliches Eis gebildet. Wichtige Kanäle und ganze Flussabschnitte werden gesperrt, Schiffe müssen Häfen anlaufen. Und eine Entspannung der Lage ist erst einmal nicht in Sicht: Es bleibt auch in den kommenden Tagen extrem kalt.
Der Verkehr auf der Elbe wird auf einer Länge von rund 290 Kilometern von der tschechischen Grenze bis zur Saalemündung wegen Treibeises ab Dienstagabend gesperrt. Das sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden. Derzeit seien noch Schiffe auf der Strecke unterwegs, die nun einen sicheren Hafen anlaufen müssen. Zwischen der Saalemündung und Magdeburg sowie weiter Richtung Norden ist die Elbe für Schiffe bereits dicht, ebenso auf tschechischer Seite. Eisbrecher werden laut Schifffahrtsamt auf der Elbe nicht eingesetzt.
Am Montagabend soll auch der Mittellandkanal zwischen Sülfeld bei Wolfsburg und Rothensee bei Magdeburg gesperrt werden. Zuvor war ein vorerst letzter Schiffskonvoi mit Unterstützung von zwei Eisbrechern Richtung Westen gestartet. Auch andere Flüsse und Kanäle in Deutschland sind teilweise unpassierbar. Seit Montagmorgen ist die Saale von der Elbmündung bei Barby in Sachsen-Anhalt über eine Strecke von 124 Kilometern für Schiffe gesperrt. Auch auf der Donau ist seit Sonntag kein durchgehender Schiffsverkehr mehr möglich, nachdem Schleusen wegen des Eises außer Betrieb genommen wurden.
Am Rhein in Nordrhein-Westfalen bilden sich dagegen derzeit nur an stillen Randstellen kleine Eisflächen. "Der Rhein fließt auch sehr schnell und führt durch die Chemiewerke auch viel Salz, als dass er so schnell zufriert", sagte Meteorologe Günther Hamm in Essen.
Im Nordosten Deutschlands ist es derzeit so kalt wie nie zuvor: Der bisherige Kälterekord für einen Februar aus dem Jahr 1956 wurde in der Nacht zu Montag eingestellt: So schlug der Frost in Ueckermünde mit minus 28,7 Grad zu. In der kommenden Nacht erwarten die Meteorologen zwar keine neuen Minusrekorde, doch verbreitet herrscht weiter strenger oder sogar sehr strenger Frost. Aussicht auf Milderung besteht derzeit nicht: "Die Großwetterlage bleibt stabil", sagte Fabian Ruhnau aus der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info.
Der alte Kälterekord für Ueckermünde lag bei minus 28,2 Grad. Noch deutlicher fielen die neuen Rekorde in Barth mit minus 23,6 Grad (alter Rekord von 1956 waren minus 22,2 Grad) und in Putbus auf Rügen mit minus 20,1 aus (1956: minus 18,6 Grad).
Für einige Regionen kommt nun zu der Kälte auch noch Schnee: Am Dienstag breiten sich von Südosten einige kompakte Wolken über dem Süden aus, und in Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg kommen gebietsweise weiße Flocken runter.
Dort, aber auch in den anderen Mittelgebirgsregionen, herrscht tagsüber weiter strenger, zweistelliger Frost. Schneeschauer fallen ebenfalls weiter an der Ostsee - von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Ostholstein.
Ab Mittwoch wird sich die extreme Kälte vor allem im Norden und Nordwesten etwas abschwächen. "Von einer allgemeinen Milderung darf man allerdings nicht sprechen", sagte Ruhnau.
Im äußersten Nordwesten kann es aber schon mal in Richtung null Grad gehen. Im ganzen Land ist weiter Dauerfrost angesagt, nachts bei wieder verbreitet bei zweistelligen Minuswerten.
Zudem erwarten die Meteorologen am Donnerstag in der gesamten Osthälfte zeit- und gebietsweise Schneefälle - vormittags von der Ostsee bis nach Sachsen und am Nachmittag über Bayern und in Thüringen - und am Freitag verschärft sich die Frostlage dann erneut.
Quelle: AFP , wetter.info , rf
Thomas schrieb:
am 7. Februar 2012 um 08:11:28
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Das wird die Durchschnittstemperatur nach unten bringen
und statt Klimaerwärmung wird es eine durchschnittliche Klimaabkühlung bringen und
nun ?? Habe mal gelesen das Grönland zu Zeiten der Wikinger also um das Jahr 1000 stellenweise an der Westküste begrünt war. War wohl auch das Klima schuld. Das Klima wir immer schwanken zwischen Eiszeit und Warmzeit.......aber diesmal ist es vielleicht Fukushima gewesen.
Es gibt noch viele Grüne Theorien die man ausposaunen kann aber deswegen nicht wahr sein müssen !!
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Jerrsy schrieb:
am 7. Februar 2012 um 08:09:00
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Eiszeit
Es ist Winter und was ist schon dabei.Der Schnee der fällt und das Eis breitet sich aus.
Haben wir nicht bei allem was zu
meckern???
Packt euch dick ein geht spazieren und genisst die Landschaft.Danach geht ihr nach Hause nimmt ein heißes Bad zieht euch begwehme Sachen an,liest dann ein Buch und lasst euch einen warmen Kakao schmecken.
Es sei denn ihr müsst arbeiten.Dann genisst die Sonnenstrahlen,oder die zwar kalte aber gute Luft.
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Beobachtender schrieb:
am 7. Februar 2012 um 08:07:25
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Kälte
Na , wollen wir es doch auch einmal richtig positiv sehen. Wenn wir nicht die Klimaerwärmung hätten, wäre es jetzt noch kälter -
oder ?!?
Das sagt ein Rentner, der so richtig gemütlich liegenbleiben kann, die anderen mit Sicherheit nicht beneidet, aber auch mal so gefroren hat.
Also, Jungs und Mädels - Ihr müßt dort durch, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
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