20.07.2010, 14:39 Uhr
Während Deutschland einen ungewöhnlich heißen Juli erlebt, wird Südamerika von einem der strengsten Winter seit langem heimgesucht. Bisher starben in sieben Ländern insgesamt 175 Menschen in Folge der bitteren Kälte.
Am schlimmsten war die Lage im Süden Perus, wo das Thermometer in höheren Lagen der Anden auf bis zu 23 Grad unter Null fiel. Seit Beginn der vergangenen Woche starben dort nach offiziellen Angaben 112 Menschen an Unterkühlung und Grippe.
In Argentinien wurden so tiefe Temperaturen wie seit zehn Jahren nicht mehr gemessen. Dort erfroren 16 Menschen und weitere elf starben durch Kohlenmonoxidvergiftungen infolge schadhafter Öfen. Ungewöhnlich kalt war es auch in angrenzenden Ländern. In Bolivien fielen der Kälte 18 Menschen zum Opfer, in Paraguay fünf, in Chile und Uruguay je zwei und im Süden Brasiliens neun Menschen. In Paraguay und Brasilien erfroren zudem tausende Rinder auf den Weiden. Ställe gibt es nicht, da es normalerweise auch im Winter nicht wirklich kalt wird.
In einigen Regionen Boliviens und Perus bekamen die Kinder bis zum Ende der Woche schulfrei. In den größeren Städten der Region wurden Notunterkünfte für Menschen geöffnet, die auf der Straße leben. Die Versorgungssysteme für Strom und Erdgas arbeiteten vielerorts an ihrer Belastungsgrenze. In Argentinien kam es bei Erdgas in einigen Provinzen bereits zu Engpässen.
Am schwersten haben es in allen Ländern die ärmeren Bevölkerungsgruppen, die oft in prekären Behausungen nur schlecht gegen die Kälte geschützt sind, keine Heizungen haben und von den Gesundheitssystemen mehr recht als schlecht versorgt werden.
Quelle: dpa
Klima schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 10:49:21
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Globale Erderwrmung
Ich zieh mich ganz warm an, um keine Wärme an die Umwelt abzugeben...chchchchchchchh...!
Jetzt im Ernst: Es gab auf
unsrem Planeten immer wieder mal solche Phasen und wir können nix dagegen tun. Wir Menschen sind sehr anpassungsfähig, das überwinden wir auch noch! Es kommt eh alles so, wie es kommen muss!
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JochenBreitke schrieb:
am 21. Juli 2010 um 09:59:43
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Globale Erderwärmung
Soll mir keiner mehr was von Globaler Erderwärmung erzählen.
Will auch nichts mehr von H2O-Ausstoß hören.
Der
Mensch beeinflusst das Klima nicht.
Lasst es endlich heiss und kalt werden, wie die Welt es eben will.
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R. Reisinger schrieb:
am 21. Juli 2010 um 01:47:23
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kleine Eiszeit
Wenn man die permanente sehr geringe Zahl der Sonnenflecken seit ein paar Jahren betrachtet und bedenkt, dass es einmal ein 80
jährige Sonnenflecken Pause gab und wir diese Zeit als kleine Eiszeit bezeichnen und uns den ungewöhnlich kalten Nordwinter ins Gedächtnis ruft, der bis Nordindien reichte und jetzt den kalten Südwinter in Südamerika registieren, dann sollte man sich einmal Gedanken machen, ob dass mit der Klimaerwärmung wirklich stimmt.
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