24.10.2011, 11:39 Uhr
Nach dem traumhaften goldenen Oktoberwochenende gestaltet sich die neue Wetterwoche mit Regen und Wolken etwas wechselhafter. Denn ein Tief bei Irland bringt zunehmend feuchtere Luft ins Land. "Ab der zweiten Wochenhälfte scheint aber immer öfters auch wieder die Sonne", sagte Stefan Kreibohm von Meteomedia zu wetter.info. Es wird insgesamt milder und nachts gibt es keinen Frost mehr.
In der Nacht zum Dienstag ziehen im Südwesten und Westen dichte Wolken auf, die örtlich bereits ein bisschen Regen bringen. Am Vormittag regnet es etwa östlich einer Linie vom Niederrhein bis in den Breisgau zeitweise etwas. "Sonst bleibt es weitestgehend trocken bei einem Mix aus Sonne und hochnebelartigen Wolken", sagte Meteorologe Kreibohm.
Das Wetter präsentiert sich am Nachmittag zweigeteilt: Im Südwesten regiert die Kaltfront und bringt gelegentlich Regen, der örtlich auch länger anhält. Der Nordosten hingegen kann sich über einen heiteren Sonne-Wolken-Mix freuen. "Allerdings wird es im Norden und Nordosten windig", sagte Kreibohm. Insgesamt weht mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Südostwind. "An der Ostseeküste sowie in einigen Mittelgebirgen kann es Sturm geben", warnt die Unwetterzentrale.
Die Temperaturen liegen bei zehn bis 15 Grad - je nachdem, wo die Sonne rauskommt, sind auch bis zu 17 Grad drin.
Mittwoch zieht die Kaltfront langsam über Deutschland hinweg. "Es herrscht dann dichtes Gewölk am Himmel", sagte Kreibohm. Von der Ostsee bis nach Bayern kann es regnen. Im Westen wird es dann schon wieder freundlicher, und im Norden bleibt es voraussichtlich trocken. Die Höchstwerte liegen bei milden 13 bis 18 Grad. Durch die feuchtere Luft bildet sich örtlich jedoch Nebel oder Hochnebel, der sich zäh halten kann, da die Sonne nicht mehr die Kraft hat, ihn aufzulösen. "Von den Alpen bis nach Sachsen kommt es in Verbindung mit einem Tief über Österreich außerdem zu teils länger andauernden Niederschlägen, die zumindest lokal auch ergiebig ausfallen", prophezeit die Unwetterzentrale.
Da der Himmel nachts oft wolkenverhangen ist, gibt es auch keinen Frost mehr. Die Tiefstwerte liegen bei acht bis neun Grad.
Ab Donnerstag nimmt der Hochdruckeinfluss wieder zu "und der Trend geht zu ruhigem, trockenem Wetter", sagte Kreibohm. Von Westen her wird es zunehmend freundlicher. Auch im Südosten lassen die letzten Niederschläge langsam nach. Örtlich kann sich erneut Nebel oder Hochnebel bis in den Nachmittag halten. Wo sich die Sonne durchsetzt, wird es aber heiter. Die Temperaturen pendeln zwischen elf bis 16 Grad.
Für das kommende Wochenende zeichnet sich keine grundlegende Wetteränderung ab: Es bleibt bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Die Temperaturen klettern noch ein Stückchen nach oben, gebietsweise sind bis zu 18 Grad drin. Nur dort, wo sich der Nebel den ganzen Tag über hält, bleibt es deutlich kühler.
Quelle: wetter.info
Jette schrieb:
am 24. Oktober 2011 um 15:29:05
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Kaltfront
"... wird es dann schon wieder freundlicher!" - Ich kann es nicht mehr hören! Als wären die Sonnenanbeter kleine Kinder,
die getröstet werden müssen! Leute, es ist Herbst! Dazu gehören Wolken nun mal. Niedrige Temperaturen auch. Ihr werdet es verkraften.
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