06.01.2012, 13:07 Uhr
"Ist an Dreikönig kein Winter, folgt keiner mehr dahinter" - so sagt es eine alte Bauernregel. "Da ist schon ein bisschen was dran", meinte Experte Thomas Globig vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Sicher ist: In den nächsten gut zwei Wochen gibt es keine grundlegende Änderung der Großwetterlage. Doch selbst wenn uns Anfang Februar wieder die kalte Luft erwischen sollte: "Für eine wochenlange Frostlage über Europa ist es dann zu spät", so der Meteorologe. "Der Zug für richtig knackiges Winterwetter ist dann bereits abgefahren."
"Jede Großwetterlage kippt irgendwann", sagte Globig - und ein später, kurzer Wintereinbruch bis ins Flachland ist auch immer noch im Februar möglich. Demnach ist auch zu einem späteren Zeitpunkt noch überall Schnee auf den Straßen möglich.
"Aber die klassische sogenannte 'Einwinterung' mit strengem Frost über mehrere Wochen in weiten Teilen Europas ist schon sehr unwahrscheinlich." Mit zugefrorenen Seen und Flüssen sollte also niemand mehr rechnen.
Wie kommt es zu diesem ungewöhnlich milden Winter? "Verantwortlich ist eine schon langanhaltende Westwind-Wetterlage", erklärte Globig. Zum besseren Verständnis erinnerte der Meteorloge an den sehr kalten Winter 2009/2010: Damals hatte ein kräftiges Hoch über dem Atlantik die milde atlantische Luft daran gehindert nach Europa zu strömen. "Wir waren wochenlang abgeschnitten von dem Strom", so Globig. "Jetzt haben wir die genau umgekehrte Wetterlage."
Viel weiter südlich als 2009 pendelt derzeit ein Hoch zwischen den Azoren und Spanien. Nördlich davon werden Tiefdruckgebiete reihenweise nach Nordeuropa gedrückt. Selbst im Norden Russlands ist es derzeit ungewöhnlich mild. "Dort gibt es zwar auch mal Frost, aber nicht so stark wie sonst üblich."
Ein Ende der massenhaften Tief-Produktion über dem Atlantik ist nicht absehbar, so Globig. Dennoch: Auch wenn es nicht mehr reicht für ein Einfrieren Deutschlands könnte uns ein kühler oder sogar kalter Frühling bevorstehen. "Gut möglich, dass uns bis in den April die Graupelschauer um die Ohren fliegen", sagte Globig.
Auch die Wintersportler brauchen die Hoffnung auf beste Wintersportbedingungen zu Ostern nicht aufgeben. "In den Bergen ist noch alles möglich", beruhigte Globig.
Quelle: wetter.info, rf
voegelchen schrieb:
am 7. Januar 2012 um 12:47:20
(8)
(1)
Winter
Diese Vulgärsprache heutzutage kann einen wirklich anekeln.
Was bitteschön hat "aufgeilen" mit der Diskussion über das
Winterwetter zu
tun? Mir fallen da andere "Ansichten und Tätigkeiten" ein, aber nicht das Wetter!
mehr
Kommentar melden
cd schrieb:
am 7. Januar 2012 um 12:01:30
(6)
(9)
wetter
Sonst keine Probleme? Dann kann man sich auch an diesem Thema aufgeilen!
Es wird so oder so gemeckert! Einfach entsprechend anziehen
und rausgehen, wenn man noch laufen kann! Grüße an die ewigen Meckerer
mehr
Kommentar melden
Silva schrieb:
am 7. Januar 2012 um 11:40:03
(6)
(8)
Schnee
Es hat doch am 6.Januar in den Bergen geschneit,was für eine Voraussage?
Wir haben noch immer Winter!
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Wetter DänemarkWetter FrankreichWetter GriechenlandWetter HollandWetter KroatienWetter ÖsterreichWetter SchweizWetter NorwegenWetter SpanienWetter TürkeiWetter ItalienWetter PortugalWetter GroßbritannienWetter AustralienWetter USAWetter BerlinWetter DresdenWetter DüsseldorfWetter HamburgWetter KölnWetter LeipzigWetter MünchenWetter NürnbergWetter StuttgartWetter DortmundWetter BremenWetter DarmstadtWetter Frankfurt (Main)Wetter HannoverWetter Karlsruhe