07.04.2011, 10:04 Uhr
Schmelzwasser von Eisbergen und Gletschern sammelt sich im Arktischen Ozean (Foto: dpa)
Ein wachsender Süßwasserpool, der wie eine Blase über dem Salzwasser des Arktischen Ozeans liegt, könnte in Zukunft das Klima in Europa herunterkühlen. Die Wassermenge ist nach Angaben von niederländischen Forschern zweimal so groß wie die des Viktoriasees in Afrika und nimmt noch weiter zu.
Zirkulierende Winde in der Arktis haben in den vergangenen zwölf Jahren dazu beigetragen, dass sich der Pool aus relativ süßem Wasser gebildet hat. Laut Laura de Steur vom Königlich Niederländischen Institut für Meeresforschung auf der Insel Texel besteht das Wasser aus geschmolzenem Eis und aus Flusswasser. "Die Wassermenge, die von kanadischen und sibirischen Flüssen in den Arktischen Ozean fließt, ist größer als zuvor, da das Eis im Norden durch wärmere Temperaturen schmilzt", sagte de Steur. Darüber hinaus schmelze das Eis auf dem Meer schneller.
Sollte es zu Veränderungen der Atmosphäre in der Region kommen, könnte das Wasser aus dem Arktischen Ozean in den Nordatlantik strömen, wie aus einer Mitteilung des EU-Forschungsprogramms CLAMER hervorgeht. Im Atlantik selbst könnte das Süßwasser die Strömung von warmem Wasser aus den Tropen in Richtung Norden beeinflussen und zu kälterem Wetter führen.
Erste Zeichen von atmosphärischen Veränderungen in der Region habe es im Jahr 2009 gegeben. Zu diesem Zeitpunkt schätzten die Wissenschaftler die Wassermenge in dem arktischen Süßwasserpool auf 7500 Kubikkilometer.
Die Schwere des Wassers hängt von seiner Temperatur und seinem Salzgehalt ab. Warmes und süßes Wasser ist demnach leichter als kaltes und salziges. "Bei derzeitigen Verhältnissen kommt warmes Meereswasser aus den Tropen in den Norden, die Wärme wird in die Atmosphäre abgegeben, und das kalte Wasser sinkt und fließt wieder Richtung Süden", sagte Detlef Quadfasel vom Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften an der Universität Hamburg. Dieses Phänomen werde Atlantische Umwälzzirkulation genannt.
"Würde nun viel Süßwasser in den Atlantik kommen, würde sich dieses wie ein Deckel auf das Meer legen und nicht absinken." Dann fließe es in diesem Szenario auch nicht Richtung Tropen, es komme womöglich kein warmes Wasser nach, und die Luft kühle sich dadurch ab.
Quelle: dpa
joo schrieb:
am 18. Mai 2011 um 13:28:52
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eiszeit
es gibt nur eine lösung,ein paar jumbos vollgeladen mit salz und in die arktis geschüttet.
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keule schrieb:
am 10. April 2011 um 08:54:01
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eiszeit
die wissenschaftler sehen doch nicht mehr erst wärmer nun wieder kälter was nun?
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eisbär schrieb:
am 9. April 2011 um 22:35:43
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süßwasser
ist doch alles ganz easy, eine neue Eiszeit steht vor der Tür!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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