22.04.2011, 22:30 Uhr
Das ultraviolette Licht der Sonne dringt in der Arktis stärker durch die Luftschichten (Foto: imago)
Die Zerstörung der Ozonschicht über der Arktis ist in diesem Frühjahr so groß wie noch nie. Schuld daran seien Schadstoffe und ein sehr kalter Winter in der Stratosphäre, teilte die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf mit.
Messungen hätten ergeben, dass die Ozonschicht über der Arktis von Ende des Winters bis Ende März um etwa 40 Prozent zurückgegangen sei, heißt es in der Mitteilung der UN-Organisation.
Über den gesamten Winter gesehen sei über der Arktis etwa ein Drittel des Ozons zerstört worden. Eine solch große Zerstörung der Ozonschicht habe es über der Arktis noch nie gegeben, schreibt die WMO. Die Meteorologen hätten aber mit ihr gerechnet, weil sie einen sehr kalten Winter in der Stratosphäre - der Schicht auf 15 bis 50 Kilometern über der Erdoberfläche - prognostiziert hatten.
Nach Angaben des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung haben sich die ozonarmen Luftschichten in der vergangenen Woche etwa vom Nordpol bis nach Südskandinavien erstreckt. Dies habe dort an sonnigen Tagen zu erhöhter ultravioletter Strahlung geführt. In den kommenden Tagen seien Teile Russlands betroffen.
Die Ozonschicht schützt die Erde vor ultravioletten Strahlen der Sonne, die Hautkrebs auslösen können. Verantwortlich für das Schwinden der Schicht sind Abbauprodukte von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), die sich in Verbindung mit großer Kälte zu ozonzerstörenden Substanzen entwickeln. FCKW sind seit mehr als 20 Jahren weltweit verboten, der Abbau der als Treibgas und Kühlmittel eingesetzten Chemikalien in der Atmosphäre dauert allerdings Jahrzehnte.
Quelle: dpa
mari schrieb:
am 25. September 2011 um 10:19:37
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Ozonschicht schwindet...
Ich habe in vielen Zeitschriften -gegenüber der Häufigkeit früherer Meldung-
so etwas wie eine "große
Funkstille" beobachtet. Vermute eine allgemeine
Schwächung und Ausdünnung der Ozonschicht
in der GESAMTEN Atmosphäre. Einflüsse aus dem Weltraum -AUCH DER
SONNE- können so ungehinderter in unsere Erdatmosphäre eindringen. Das
"Weltwetter" der neueren Zeit scheint mir recht zu geben.
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Bürger schrieb:
am 5. April 2011 um 19:05:59
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Ozonschicht
So so... Erst kürzlich habe ich gelesen, die Ozonschicht hätte sich wohl wieder fast ganz erholt und ist nun wieder so Stark/
Dicht/ Dick wie seit 30 Jahren nicht mehr. Passt doch irgendwie alles nicht zusammen. Verarscht uns nur weiter...
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