19.12.2011, 21:57 Uhr
Dramatische Lage im Süden der Philippinen: Bei der Überschwemmungskatastrophe sind mehr als 900 Menschen gestorben. Wie der Katastrophenstab der philippinischen Regierung mitteilte, wurden bislang 927 Tote gezählt. Zuvor war von 662 Toten die Rede gewesen. Das Rote Kreuz zählte dagegen 713 Tote und 563 Vermisste. Viele Leichenhäuser sind überfüllt, Massengräber werden ausgehoben. Zudem geht in der Region das Trinkwasser aus und die Angst vor möglichen Seuchen wächst.
Viele Menschen suchen verzweifelt nach ihren Angehörigen. Helfer haben viele Ortschaften noch gar nicht erreicht.
Viele Straßen sind von Erdrutschen verschüttet. Der braune Schlamm verwüstete etliche Häuser in mehreren Dörfern und Städten. Viele Bewohner kehrten in zerstörte Orte zurück und versuchen, Überbleibsel ihres Hab und Guts zu retten. Flüchtlinge werden in Kirchen und auf Sportplätzen notdürftig untergebracht.
Allein in den beiden Städten Städten Cagayan de Oro und Iligan in der südlichen Region Mindanao starben über 600 Menschen. In anderen Provinzen kamen Dutzende Menschen ums Leben. In dem Katastrophengebiet mache sich der Gestank von verwesten Leichen und Tierkadavern breit, sagte Zivilschutzleiter Benito Ramos.
In Iligan begannen Helfer, Massengräber auszuheben, sagte Bürgermeister Lawrence Cruz. In Cagayan de Oro wurden laut Bürgermeister Vicente Emano die Toten in Leichensäcken vor Beerdigungsinstituten gestapelt. "Wir werden die Leichen einfrieren lassen, damit sie vor der Beisetzung identifiziert werden können", sagte Gesundheitsminister Enrique Ona. So solle auch die Gefahr von Seuchen gebannt werden.
Hilfsorganisationen und Behörden schicken Trinkwasser in die Gebiete, weil dort die Vorräte ausgingen. Die Fluten beeinträchtigten die Wasserversorgung in dem Großraum Cagayan de Oro. Ein Wasserwerk sei zerstört, sagte eine Sprecherin der Wasserbehörde.
Der Tropensturm "Washi" fegte in der Nacht zu Samstag über die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila. Zwölf Stunden Dauerregen ließen die Flüsse anschwellen. In der Nacht trat das Wasser über die Ufer und rauschte teils meterhoch durch die Straßen und Ortschaften. Die meisten Opfer wurden im Schlaf überrascht.
Quelle: AFP , dpa
Holger schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 10:28:18
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Philipinen
Ich weiss das die Menschen auf den Philipinen sehr unter der Korruptheit leidet und du erdreistest dich zu sagen die Leute sind
selber schuld? Ich kannfür dich nur Hoffen das du nie in so eine lage kommst wie die menschen dort denn dann könntest du das leid das sie dort haben einmal am eigenen Leib erfahren, und ich Hoffe das dir dann auch niemand Hilft
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bhapu schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 08:13:40
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Stimmt
Wenn Du ein Problem mit den Mächtigen hast die die Gelder verschwinden lassen, halt Dich an die. Hier sind viele unschuldige und sehr
arme Menschen gestorben. Meine Gedanken gelten momentan ihren Familien und den Seelen der Verstorbenen.
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es oder er schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 20:31:10
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philippinen
der kommentar ist fehl am platz!
die menschen die gestorben sind , sind die ärmsten.
und nicht die korupten !
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