20.12.2011, 13:24 Uhr
Die Zahl der Toten auf den Philippinen steigt. Die Regierung schickte Särge und Leichensäcke (Quelle: AP)
Bei den verheerenden Unwettern im Süden der Philippinen sind vermutlich mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Schon jetzt liege die offizielle Zahl der Todesopfer des Tropensturms "Washi" bei 957, teilte Zivilschutz-Chef Benito Ramos mit. "Sie wird aber wahrscheinlich auf mehr als 1000 steigen, weil es noch viele Vermisste gibt."
Er räumte ein: "Angesichts der steigenden Zahlen haben wir den Überblick verloren." Viele Opfer waren ins Meer gerissen worden. Mehr als 330.000 Menschen haben ihr Obdach verloren und müssen Weihnachten und Silvester in Notunterkünften verbringen.
Der philippinische Präsident Benigno Aquino sagte den von den Sturzfluten und Erdrutschen getroffenen Regionen umfassende Hilfe zu. Bei einem Besuch in dem Katastrophengebiet auf der Insel Mindanao versprach er zusätzlich rund neun Millionen Dollar Soforthilfe für die Unterbringung der Obdachlosen und für Arzneimittel. "Sie können beim Wiederaufbau ihrer Häuser auf die Regierung zählen", sagte er.
Die Behörden werden nach seinen Worten aber verbieten, dass die Überlebenden in unsichere Gebiete zurückkehren. "Wir werden nicht zulassen, dass Sie ihr Leben erneut in Gefahr bringen." Außerdem ordnete der Präsident an, alles zu tun, um die Vermissten zu finden.
Die meisten Toten wurden aus den Städten Cagayan de Oro mit 579 und Iligan mit 279 gemeldet. Dort fanden auch am Dienstag Massenbegräbnisse statt. In der Region lag Verwesungsgeruch in der Luft. Die Leichenhallen waren überfüllt und hatten nicht mehr genügend Särge und Formaldehyd für die Einbalsamierung zur Verfügung. Das Gesundheitsministerium lieferte Hunderte Leichensäcke, die Marine schickte 500 Särge.
Hilfsorganisationen versorgten die Überlebenden mit Trinkwasser, Lebensmittel und Medizin. Es werden immer noch Decken, Zelte und Kleidung für die rund 45.000 Menschen in den Notunterkünften benötigt.
Tropensturm "Washi" hatte in der Nacht zu Samstag die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila erfasst. Zwölf Stunden Dauerregen ließen die Flüsse anschwellen. In der Nacht trat das Wasser über die Ufer und rauschte teils meterhoch durch die Straßen.
Die meisten Opfer wurden im Schlaf überrascht. Viele Bewohner hatten vorausgegangene Sturmwarnungen nicht ernstgenommen, weil die meisten Tropenstürme in der Region die Insel Luzon treffen, während Mindanao bislang meist verschont blieb.
Quelle: dpa , dapd , AFP
Charly schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 00:14:28
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Flutopfer
Das ist auf der ganzen Erde so. Die einen nehmen Anteil und Anderen nicht.
Mabini -esther pillar, In Cagayan de Oro, wo die
Flutkatastrophe die Menschen am härtesten getroffen hat, arbeiten freiwillig Deutsche für
,,Deutsche Ärzte Dritte Welt'' und waren die Ersten vor Ort, die den Opfern sofort geholfen haben und in ganz Deutschland laufen Spendenaufrufe über wichtige Kommunikationsschnittstellen im Internet. Nicht immer diese Vorurteile.
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mabini -esther pillar schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 20:19:51
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mindanao
warum darüber berichten - die deutschen brainless interessieren sich doch lieber für das klopapier von wulff.
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