20.09.2011, 19:25 Uhr
Der Taifun "Roke" nähert sich der japanischen Hauptinsel Honshu und bedroht etwa eine Million Menschen. Die Behörden haben die Einwohner der Region aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. In Zentral- und Westjapan haben Ausläufer des Taifuns bereits zu Hochwasser geführt.
Der Wirbelsturm wird voraussichtlich am Mittwoch in Zentraljapan auf Land treffen und nach Nordwesten in Richtung der Atomruine von Fukushima ziehen. Das teilte der japanische Wetterdienst mit. Auch die Hauptstadt Tokio ist wahrscheinlich betroffen.
Die japanische Wetteragentur befürchtet weitere Überschwemmungen, Schlammlawinen und gefährlichen Wellengang an der Küste, hervorgerufen durch Sturmböen und Regenfälle.
Die Regenfälle seien höchst alarmierend, sagte Chefmeteorologe Yutaka Kanda. In der Stadt Nagoya rieten die Behörden etwa 800.000 Einwohnern, sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Für etwa 30.000 Haushalte wurde eine Evakuierung sogar angeordnet. Fernsehbilder zeigen überflutete Straßen und Rettungskräfte, die sich in Schlauchbooten durch die Wassermassen kämpfen.
Taifun "Roke" zieht über Japan (Quelle: dpa)Ein Toter, zwei VermissteIn Nagoya starb ein 65-jähriger Mann nach einem Sturz vom Dach seines Hauses. Er habe versucht, nach schweren Regenfällen die verstopften Abflüsse zu reinigen, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji. In der Präfektur Gifu fielen zwei Menschen in überquellende Flüsse und werden seitdem vermisst.
Am späten Dienstagabend (Ortszeit) bewegte sich der Taifun mit etwa 30 Kilometern pro Stunde auf die Küste Japans zu, wo er am Mittwoch eintreffen sollte. Dabei entfachte er Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 252 Kilometern pro Stunde.
Danach sollte er sich nach Angaben der Experten in Richtung Tokio und der Katastrophenregion um das im März nach einem Erdbeben und einem anschließenden Tsunami havarierte Atomkraftwerk von Fukushima fortbewegen. Für Japan ist es bereits der fünfzehnte Taifun in diesem Jahr.
Im September forderte der Taifun "Talas" etwa 100 Tote und Vermisste. Tausende Menschen in den am schwersten betroffenen Provinzen Wakayama, Nara und Mie waren nach Erdrutschen und Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten.
Quelle: dapd , AFP
Hanni schrieb:
am 20. September 2011 um 19:57:21
(38)
(8)
Japaner tun mir Leid
wo sollen sie denn noch hin evakuieren? Eine Katastrophe jagt die nächste. @ProAtom: hanebüchen!
Kommentar melden
Jo schrieb:
am 20. September 2011 um 19:25:29
(94)
(36)
@ProAtom
Kaputte Windräder strahlen nicht 1000 Jahre. Schönen Abend noch.
Kommentar melden
mistaix schrieb:
am 20. September 2011 um 19:19:02
(13)
(15)
@undwasnun
Danke! Ähnlichen Kommentar verfasst!
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Wetter DänemarkWetter FrankreichWetter GriechenlandWetter HollandWetter KroatienWetter ÖsterreichWetter SchweizWetter NorwegenWetter SpanienWetter TürkeiWetter ItalienWetter PortugalWetter GroßbritannienWetter AustralienWetter USAWetter BerlinWetter DresdenWetter DüsseldorfWetter HamburgWetter KölnWetter LeipzigWetter MünchenWetter NürnbergWetter StuttgartWetter DortmundWetter BremenWetter DarmstadtWetter Frankfurt (Main)Wetter HannoverWetter Karlsruhe