18.07.2011, 16:44 Uhr
Schwere Regenfälle haben in China einen Erdrutsch ausgelöst, bei dem 13 Menschen starben. Sechs Menschen seien verletzt worden und hunderte in ihren Autos eingeklemmt gewesen, teilte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua mit.
Die Erdmassen hatten Freitagnacht in der nordwestlichen Provinz Gansu ein Autobahnstück verschüttet.
In der südwestlichen Provinz Yunnan steckten mehr als 800 Menschen in 300 Wagen auf einer Autobahn fest, weil Schlamm und Steine von einem Berg heruntergerutscht waren.
Seit dem 1. Juni haben Unwetter und Überflutungen in China 355 Menschen das Leben gekostet, 112 werden noch vermisst. Das berichtete Xinhua mit Verweis auf das Nationale Komitee zum Katastrophenschutz. Von den Unwettern sind demnach 68 Millionen Menschen betroffen, 2,38 Millionen Menschen mussten flüchten. Der wirtschaftliche Schaden betrage 63 Milliarden Yuan (7 Milliarden Euro).
Quelle: dpa
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