16.04.2010, 10:33 Uhr | wetter.info, rf
Vulkanausbruch auf Island: Höhenwinde schicken die Asche direkt nach Norddeutschland (Foto: ap)
Der Vulkan Eyjafjallajökull auf Island spuckt weiter kräftig Lava-Asche Kilometer hoch in die Atmosphäre. Hier gerät der Staub in ein so genanntes Starkwindband, Meteorologen sagen auch Jetstream. Der schickt die unzähligen kleinen Partikel direkt in Richtung Norddeutschland. "Aus meteorologischer Sicht wird sich an dieser Situation in den kommenden Tagen wenig ändern", sagte Fabian Ruhnau von der Meteomedia Unwetterzentrale gegenüber wetter.info. Solange der Vulkan weiter spuckt, sorgt der "Jet" für Aschenachschub über Deutschland.
Über der Nordhälfte Deutschlands lag am Freitagvormittag ein wolkenartiger Schleier aus Aschestaub. "Der Staub tritt nicht als eine dichte, schwarze Wolke in Erscheinung, dennoch sind die vielen kleinen Partikel in der Luft", sagte Claudia Kleinert von Meteomedia. Und die Luftströmung in höheren Schichten ist zur Zeit denkbar ungünstig: "Eine nordwestlich Strömung schickt die Asche weiter direkt auf den Norden Deutschlands zu", so die Wetterexpertin.
"Über Norddeutschland beginnt die Staubwolke in großer Höhe zu zu zerfließen", erklärte Ruhnau. Die vielen Teilchen driften dann nach Nordosten und Südwesten auseinander. "Das ganze passiert etwas langsamer als erwartet, aber im Tagesverlauf bewegt sich der Staub stetig weiter auch nach Süddeutschland", so der Meteorologe. Dann liegen Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, aber auch Brandenburg und Sachsen direkt unter dem Staub.
Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht: Die Höhenströmung, die für die Verteilung der Asche verantwortlich ist, ist auf absehbare Zeit weiter aktiv. "Wir werden dann einen ähnlichen Verlauf haben, wie in den letzten Stunden", so Ruhnau.
wetter.info, rf
Olaf v Sp schrieb:
am 19. April 2010 um 21:13:25
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Achewolke
Stellt euch mal vor das geht no 300 jahre so weiter dan tschüss Sonne
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Dr. Dampf schrieb:
am 18. April 2010 um 12:49:04
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Aschewolke
Solange sie mich nicht persönlich belästigt, geniesse ich jedenfalls den wunderschönen blauen Himmel ohne Kondensstreifen und
Regenwolken . Ist doch seltsam wie blau der Himmel ohne Flugzeuge ist - trotz Aschewolke. Vielleicht sollten wir generell ein Wochenendflugverbot einführen um Energie zu sparen. Und ich wette der Gesundheit der Menschen wird die fehlende Luftverpestung auch sehr gut tun - Zusatzbeitrag? völlig unnötig.
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Olaf O. schrieb:
am 17. April 2010 um 07:31:38
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Und?
Wo ist das Problem? Der Feinstaub, der durch Autoabgase entsteht, vernichtet in Städten ganze Häuserfasaden und ist für den Menschen
äusserts gesundheitsschädlich. Nun kommt halt noch ein bischen Vulkanasche dazu.
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