11.01.2012, 14:43 Uhr
Die bis jetzt ruhige Wetterwoche klingt wild aus: Bereits am Donnerstag zieht ein Sturmtief in die Nordwest-Hälfte und am Freitag sind sogar Schneeschauer bis ins Flachland möglich. "Zum Wochenende hin wird es deutlich kälter und nachts wird verbreitet leichter Dauerfrost herrschen", sagte Stefan Laps von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info.
Eine Kaltfront bringt zunächst Regen nach Nordwesten. Außerdem wird es sehr stürmisch: Die Unwetterzentrale warnt vor Sturmböen bis ins Flachland. Hinter der Front ziehen schließlich erste Regen- und Schneeschauer ins Landesinnere. Die Temperaturen sind noch mild mit fünf bis acht Grad im Süden und sieben bis zehn Grad in der Nordhälfte. Die höchsten Werte werden allerdings schon in den Morgenstunden erreicht, danach geht es mit den Werten langsam bergab.
Am Freitag erreicht die Kaltfront dann schließlich die Alpen und bringt hier etwa zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee. Im übrigen Land sinkt die Schneefallgrenze wieder deutlich ab und es sind immer wieder Schnee- und Graupelschauer möglich. Vor allem auf einer Linie von der Nordsee über die Lüneburger Heide bis hin zu den zentralen Mittelgebirgen sowie im Sauerland erwarten die Meteorologen einige Flocken. Im Nordwesten wüten zudem weiterhin starken bis stürmischen Böen.
Autofahrer müssen im ganzen Land immer wieder mit glatten Straßen rechnen. "Es wird aber keine flächendeckende Neuschneedecke geben", sagte Laps. Erst ab etwa 500 Metern können ein paar Zentimeter liegen bleiben.
Zum Wochenende hin wird es allgemein deutlich kälter, aber auch überall trocken. Am Samstag herrscht ab etwa 600 Metern Dauerfrost, ansonsten werden im Westen und Nordwesten fünf bis sieben, im restlichen Land drei bis fünf Grad erreicht. Noch tiefer fallen die Temperaturen am Sonntag: Dann sind nur noch zwei bis vier Grad drin, im Osten und Südosten ist null Grad bereits das Maximum. Auf den Straßen besteht dann wiederum Glättegefahr.
Entsprechend kalt werden auch die Nächte. "In der Nacht zum Samstag ist in der gesamten Südhälfte leichter Frost möglich, in den Alpentälern sogar strenger Frost mit Temperaturen unter minus zehn Grad", so Laps. In der Nacht zum Sonntag trifft der Frost dann das ganze Land mit Ausnahme von Nordseeküste und Teilen Nordrhein-Westfalens, wo leichte Plusgrade erreicht werden können.
Quelle: wetter.info , sr
Kritiker schrieb:
am 12. Januar 2012 um 02:57:13
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Wie war das doch gleich?
War bis zum Dreikönigstag kein Winter, kommt auch keiner dahinter. Stimmt aber nicht, denn es kommen Eistage. Unter
keinen dahinter verstehe ich keine Eistage, sondern nur Frosttage.
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