22.03.2010, 12:29 Uhr | wetter.info, uwe
Beim Spaziergang sollte man heute einen Regenschirm dabei haben (Foto: dpa)
Die vielen Tiefdruckgebiete über dem Atlantik und über dem Süden von Schweden bestimmen heute unser Wetter. Sie bringen feuchte, aber auch recht milde Luft nach Deutschland. Die Temperaturen liegen heute zwischen elf und 16 Grad. Nur ganz im Norden und an der Küste wird es mit Werten um fünf Grad deutlich kälter.
Am Vormittag kann es im Norden Deutschlands zunächst noch kräftig regnen, später lassen dann aber die Schauer langsam nach und es wird trockener. Vereinzelt kann dann sogar die Sonne hervorkommen. In der Mitte dagegen herrscht durchwachsenes Wetter. Hier folgen auf gelegentliche Auflockerungen immer wieder kurze Regengüsse. Kompakte Wolkenfelder gibt es im Süden. Hier kann es im Laufe des Vormittags länger anhaltend und stärker regnen - eventuell sind auch einzelne Gewitter möglich.
Am Nachmittag kommt dann von der Nordsee und Schleswig-Holstein immer trockenere Luft nach Deutschland. Es wird freundlicher: Sonne und Wolken wechseln einander ab. Es kann zwar weiterhin auch noch einige Schauer und Regengüsse geben. Aber zum Abend hin werden die Regenwolken dann mehr und mehr zum Alpenrand hin abgedrängt.
Nach einer kalten Nacht startet der Montag recht freundlich: Ein Mix aus Wolken und Sonne, insgesamt ist es aber eher trocken. Am Dienstag zieht dann im Norden noch einmal eine schwache Front mit einzelnen Schauern durch. Auch am Alpenrand sind dann wieder einige Tropfen möglich. Mit Temperaturen von elf bis 16 Grad bleibt es recht mild.
Ab Mittwoch stehen dann die Chancen gut, dass ein Hoch erneut Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen zurück nach Deutschland bringt. "Mit den Temperaturen geht es dann stetig bergauf", sagte Meteorologe Thomas Globig vom Wetterdienst Meteomedia. Von Süden und Südwesten strömt sehr milde Luft heran. Es werden im Durchschnitt 17 bis 19 Grad erreicht und entlang des Rheins wird eventuell sogar die 20-Grad-Marke geknackt. Auf Sylt, Fehmarn und Rügen hingegen kommt das Quecksilber kaum über die zehn Grad. Auch der Donnerstag verspricht aus heutiger Sicht, schön zu werden. Am Rhein und in Teilen Mitteldeutschlands werden um die 20 Grad erreicht. Nur an der Nord- und Ostsee bleiben die zehn Grad die magische Grenze.
Leider scheint dieses milde und sonnige Wetter aber nicht von Dauer zu sein. Bereits zum nächsten Wochenende hin kündigt sich erneut wechselhaftes Schauerwetter an, sagte Meteorologe Globig. Dann zieht vermutlich ein neues Tiefdruckgebiet herein.
wetter.info, uwe
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