16.02.2012, 09:48 Uhr
Wie hier in Aiterhofen fielen vor allem in Niederbayern und im Allgäu enorme Schneemengen (Quelle: dpa)
Der Winter hat am Mittwoch in vielen Teilen Deutschlands nochmal aufgedreht. In Bayern behinderte starker Schneefall den Verkehr, Eisglätte führte zu zahllosen Unfällen. Am Münchner Flughafen wurden hunderte Flüge gestrichen. Auch auf Ostdeutschlands Straßen krachte es häufig. Ein Mann kam bei einem Busunglück in Sachsen ums Leben.
In Sachsen geriet ein polnischer Reisebus auf der A4 kurz vor Hainichen aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Wie ein Polizeisprecher in Chemnitz sagte, kam dabei ein 61 Jahre alter Fahrgast ums Leben. Sechs weitere Menschen wurden leicht verletzt und mussten behandelt werden.
Ob Glätte zu dem Unfall geführt hat, konnte die Polizei nicht sagen. Allerdings herrschten zum Zeitpunkt des Unfalls winterliche Bedingungen mit Schnee, Regen und Blitzeis.
In Brandenburg zählte die Polizei schon bis zum Morgen über hundert Unfälle, davon seien 25 eindeutig auf Glätte zurückzuführen. Auch auf den spiegelglatten Straßen in Berlin gab es laut Feuerwehr eine Häufung von Sturzverletzungen.
Auf dem Münchner Flughafen waren tausende Passagiere von Flugausfällen betroffen, sagte ein Sprecher. Die Pisten schneiten immer wieder zu und mussten geräumt und die Maschinen enteist werden.
Besonders angespannt war die Verkehrslage in Niederbayern, am Alpenrand und im Allgäu. Streckenweise gab es meterhohe Schneeverwehungen, einige Straßen waren nicht mehr befahrbar.
In Moosthenning im Landkreis Dingolfing-Landau landete ein Schulbus mit 20 Kindern im Straßengraben - verletzt wurde zum Glück niemand.
Leichte Entspannung deutet sich derweil bei der Binnenschifffahrt an: Zwar wird der Mittellandkanal trotz steigender Temperaturen frühestens zum Wochenende wieder befahrbar sein. "Die sechs Eisbrecher kommen nur sehr langsam voran", sagte ein Sprecher der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte in Hannover. Im Nordwesten Niedersachsens kommen die Schiffer dagegen langsam wieder in Fahrt.
Quelle: dpa
M3 schrieb:
am 16. Februar 2012 um 13:44:07
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Winterdienst
Bei manchen Autofahrern muss ich mich fragen, wie die leute zu einem führerschein gekommen sind. Vielleicht im lotto gewonnen
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zweifler schrieb:
am 16. Februar 2012 um 12:51:59
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Chr.Bauer
Es Liegt nicht an dem funktionierendem Streudienst-bei uns im Allgaeu klappt's tatsächlich-sondern das manche Autofahrer
einfach überfordert sind bei Schneefall,aber statt das Auto dann stehen zu lassen wird mit 50 über die Autobahn geschlichen,daß selbst LKW's überholen müssen-was auch ein Gefahrenherd für andere Fahrer ist.Aber das sind dann die Fahrer die die Schuld dann auf den Schneedienst schieben-wenn ich mit dem Schnee nicht klar komme-Auti zuhause lassen!!!!!!
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Christian Bauer schrieb:
am 16. Februar 2012 um 12:36:06
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Schnee und Eisglätte
Warum funktioniert das in anderen Ländern wie der Schweiz, Österreich und Norditalien eigentlich obwohl dort noch
ganz andere Schneemassen herunterkommen? Evtl deswegen weil dort die Kraftfahrzeugsteuer auch dort hinläuft wo sie hingehört - auf die Straße!!!! Bei uns wird nur abgezockt - aber einen funktionierenden Winterdienst bzw. genügend Salz - Fehlanzeige.
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