29.10.2011, 11:26 Uhr
Am Wochenende setzt sich das ruhige und sehr milde Herbstwetter fort. "Wo sich die Sonne gegen den Nebel durchsetzt, gibt es viel Sonnenschein und Werte bis zu 18 Grad", sagte Rebekka Krampitz von Meteomedia zu wetter.info. Leider gibt es aber auch Gebiete, "wo sich die Suppe hartnäckig hält". "Bei diesem Nebelquiz kann man leider nicht genau sagen, wer nur die graue Seite des Himmels zu sehen bekommt", so die Meteorologin.
Deutlich benachteiligt ist am Samstag und Sonntag der äußerste Westen und Nordwesten, weil sie von schwachen Tiefausläufern gestreift werden. So kann es in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und an der Nordsee teils stark bewölkt sein. "Die Sonne kommt hier weniger zum Zuge, aber es fällt wenn überhaupt nur ein bisschen Regen."
In der gesamten Südosthälfte hingegen gibt es gute Chancen auf sonniges und mildes Ausflugswetter. Allerdings bilden sich nachts und morgens Nebel- oder Hochnebelfelder. "Wenn man Glück hat und sich diese früh auflösen, kann man richtig viel Sonnenschein tanken", sagte Krampitz. Die Temperaturen steigen je nach Sonnenscheindauer auf sehr milde Werte von 14 bis 16, örtlich sogar auf 18 Grad. Dort, wo sich der Nebel längere Zeit halten kann, werden allerdings kaum über zehn Grad erreicht. "Herbstlust und Herbstfrust liegen da leider eng beieinander", so Krampitz.
Auch zu Beginn der neuen Woche ändert sich wenig an dem milden Wetter. Im Norden und Nordosten können dabei vorübergehend mehr Wolken am Himmel unterwegs sein, und vereinzelt gibt es Nieselregen. In der Mitte und dem Süden wird es nach häufig nebligen Nächten meist sonnig und trocken. Zeitweise kann es auch wechselnd bewölkt sein. In Süddeutschland kann sich der Nebel gebietsweise zäh halten, so dass dann kaum mehr als zehn Grad erreicht werden. In den Bergen oberhalb von etwa 900 Metern wird es dagegen heiter und sehr mild.
"Der Dienstag ist aus heutiger Sicht noch in der Schwebe", sagte Meteorologin Krampitz. Denn dann nähert sich ein neuer Tiefausläufer, der im Laufe des Tages den äußersten Westen und Nordwesten erfassen kann. Er hat Wolken und Regen im Gepäck. Im Osten und Süden hingegen bleibt es trocken. "Wenn die Sonne sich gegen den Nebel durchsetzt, können im Südwesten sogar 18 bis örtlich 20 Grad erreich werden", prophezeit Krampitz.
Von der Tendenz her wird es dann ab der Wochenmitte insgesamt wechselhafter. Aber immerhin wird das milde Herbstwetter weiter anhalten.
Quelle: wetter.info
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